Kloster neu denken: Das Europa-Kloster am Wolfgangsee mit modernem Salzburg
Termine 2026
Anlässlich der Neuerscheinung: Bruder Thomas Hessler: „Mein Rückzug in die Welt – Klosterprinzipien für ein gelungenes Leben“ organisieren wir für Bildungswerke, Serviceclubs oder Freundeskreise individuell gestaltete Reisen nach Salzburg und das Europa-Kloster Gut Aich in St. Gilgen mit der Autorin Dr. Felicitas v. Aretin.
Kloster neu denken: Das Europa-Kloster Gut Aich
Transformationsprozesse gestalten – Perspektivwechsel Mozartstadt Salzburg
Auf den Spuren der Fürstbischöfe – moderne Kunst in Salzburg entdecken – Relaxen am Wolfgangsee – uralte Pilgerrouten erwandern – benediktinische Spiritualität neu denken
Salzburg ist mehr als Mozartkugeln, Nockerln, barocke Süßlichkeit oder Festspielatmosphäre. Bei unserer Reise fokussieren wir uns auf die zahlreichen Kirchen und Klöster, die Salzburg als „Rom des Nordens“ prägten. Über Jahrhunderte residierten hier die Fürsterzbischöfe und bauten die Weltkulturerbe-Stadt zu einer Machtzentrale des katholischen Glaubens aus. Wir wandern exklusiv auf den Spuren von Kirchenherren und Ordensleuten und erfahren hintergründige Geschichten.
Religiöses Leben ist in der Mozartstadt vielfältig. Bei einer Führung durch die Synagoge erfahren wir mehr über die aktuelle Situation von Jüdinnen und Juden in Österreich. Wer möchte, wagt den Perspektivwechsel und wandert auf den Spuren moderner Künstlerinnen und Künstler durch die Altstadt.
Am Wolfgangsee erkunden wir das idyllische St. Gilgen, das sich selbst als Mozartdorf bezeichnet. Wir pilgern auf uralten Pfaden im Salzkammergut zur Wallfahrtskirche St. Wolfgang. Im nahegelegenen Europa-Kloster Gut Aich erleben wir eine junge Mönchsgemeinschaft. Als jüngste Gründung eines Benediktinerklosters seit 800 Jahren zeigen die Ordensbrüder wie Klosterleben heute gelingen kann. Nicht zuletzt durch das Wirken des bekannten Achtsamkeits- und Dankbarkeitslehrer Bruder David Steindl-Rast hat sich das Kloster dem interreligiösen Dialog verschrieben.
Unsere Reise-Highlights
- Salzburg anders entdecken: Stadtspaziergang zu den Kirchen und Klöstern der ehemaligen Fürstbischofs-Stadt
- Perspektivwechsel: „Walk of Modern Art“ in Salzburg
- Führung durch die Synagoge und Gespräch mit der jüdischen Gemeinde
- Wanderung zum Falkenstein mit Wallfahrtskirche
- Relaxen in St. Gilgen
- Exklusive Führung durch das Europa-Kloster samt Kräutergärten und Likörfabrik
- Austausch in den Kunstwerkstätten des Klosters
- Werkstattgespräch mit Dr. Felicitas v. Aretin und Bruder Thomas Hessler
Sie haben Fragen zu Ihrer Reiseplanung?
Gerne steht Ihnen Monika Vogt, Geschäftsführerin „Klosterwelten erleben – Reisen mit Genuss“ mit Rat und Tat zur Verfügung.
Telefon: 0174 689 37 38; E-Mail: reisen@klosterwelten-erleben.com
Was das Europa-Kloster so besonders macht
1993 gründete eine Gruppe junger Mönche um Pater Johannes Pausch ein Benediktinerkloster in Gut Aich. Dreißig Jahre später gehört das Europa-Kloster zu den innovativsten Ordensstätten im deutschsprachigen Raum. Neuer Prior ist der Künstlermönch Bruder Thomas Hessler, der zu den wenigen Ordensvorstehern weltweit ohne Priesterweihe gehört. Im Europa-Kloster herrscht ein besonderer, weltoffener Geist, der viele Menschen in ihrem Bedürfnis nach Spiritualität berührt.
Auch wirtschaftlich ist das Kloster erfolgreich: Aus den gesegneten Heilkräutern werden Liköre, Elixiere, Tinkturen, Tees, Kräutermischungen und Salben hergestellt. Jahrhundertealtes Wissen der Klostermedizin wird in Gut Aich neu belebt und im Hildegardzentrum, einen Ambulatorium für Physio- und Psychotherapie umgesetzt. Während andernorts klösterliche Handwerksbetriebe schließen müssen, ist in Gut Aich der Übergang der Gold- und Silberschmiede an weltliche Mitarbeitende gelungen. Im deutschsprachigen Raum zählen die Kunstwerkstätten zu den Besten, die im Verbund mit anderen klösterlichen Betrieben kreativ neue Raumkonzepte für Kliniken, Kapellen oder Kirchen entwickeln.
Rom des Nordens
Über 1.200 Jahre wollten die Salzburger Kirchenfürsten vor allem eins: Absolutistisch Regieren. Mit Festung, Kirchen und Klöstern Salzburg in barocke Szene setzen wie den römischen Kirchenstaat imitieren. Hiervon zeugen bis heute die Prunkräume in der Alten Residenz, die Lustschlösser wie Hellbrunn und Klessheim oder Schloss Mirabell, das Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Geliebte errichten ließ.
Eindrucksvoll die Festung Hohensalzburg, die bereits 1077 von Erzbischof Gebhard erbaut wurde oder der frühbarocke Dom als Herzstück der Stadt. Bei einer Führung schauen wir hinter die Kulissen des katholischen Salzburgs mit Klöstern und Kirchen. Wer möchte, kann sich in die besondere Herrschaftsgeschichte bei einem Rundgang durch das DomQuartier mit Dommuseum zu vertiefen.
Multireligiös
Jahrhunderte war Salzburg vor allem eines: katholisch. Die jüdische Bevölkerung in Salzburg zählte nie mehr als 0,1 Prozent, evangelische Mitbürger sind ebenso wie muslimische in der Minderheit. Auch heute kämpfen Jüdinnen und Juden gegen Ausgrenzung. Seit 1952 existiert in der Mozartstadt wieder eine kleine jüdische Gemeinde mit Synagoge. Außerdem beherbergt die Stadt 15 Moscheegemeinden mit sehr unterschiedlicher Ausrichtung. Mit einem innovativen Projekt fördert Salzburg die muslimische Teilhabe.
Walk of Modern Art
Jenseits des Barocks präsentiert sich Salzburg überraschend modern – mit einer kreativen Galerie- und Musikszene, dem „Museum der Moderne Salzburg“ und einer extravaganten Architektur wie Design. Überall stößt der Besuchende im Altstadt-Bild auf zeitgenössische Skulpturen. Bei unserem Spaziergang lernen wir Kunstwerke von 13 international renommierten Kunstschaffenden wie Anselm Kiefer, Erwin Wurm oder Maria Abramovic kennen, die uns auffordern, Salzburg aus einer neuen Perspektive zu sehen.
Unterwegs auf Pilgerwegen
Von St. Gilgen aus führt der historische Wallfahrerweg über den Falkenstein hinauf zur Wallfahrtskirche St. Wolfgang. Der Legende nach soll der Bischof von Regensburg um 967 eine Auszeit als Einsiedler am Abersee genommen haben. Er warf eine Beil, um den Ort für eine neue Kirche als göttliche Fügung zu bestimmen. Die Axt soll vier Kilometer weit geflogen sein und der volkstümliche Heilige will an diesem Ort eine Kirche errichtet haben.
Im 15. und 16. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer der beliebtesten Wallfahrtsstätten des Mittelalters, was dem Salzkammergut zu Reichtum verhalf. Heute führt der Wolfgangweg in vier Etappen von Regensburg an den Wolfgangsee, der eigens für den beliebten Heiligen umbenannt worden war. In der Kirche befindet sich seit 1713 der Bußstein und die „Wolfgangizelle.“ Pilgernde begeistert vor allem der Flügel-Altar aus dem 15. Jahrhundert des Tiroler Malers und Bildschnitzers der Spätgotik, Michael Pacher.
Übernachtungsmöglichkeiten in Salzburg
Johannes Schlößl – Gästehaus der Pallotiner
Das religiöse Gästehaus der Pallotiner liegt wunderschön auf dem Mönchsberg in Salzburg – mit herrlicher Aussicht und einem Garten. Mit dem Aufzug ist man in wenigen Minuten in der Altstadt. Das Johannes Schlößl bietet Gästen Einkehr und Ruhe. Wer möchte, ist eingeladen die Heilige Messe zu besuchen.
Gästehaus im Priesterseminar
Mitten in Salzburg befindet sich das Gästehaus im Priesterseminar, das für Ruhesuchende Gäste liebevolle wie schlichte Zimmer ohne Fernseher und Radio mit Frühstück bietet. Von dem Altstadthotel am Markatplatz aus sind es nur wenige Gehminuten zum Dom oder Schloss Mirabell.
Übernachtungsmöglichkeiten St. Gilgen
Das Europa-Kloster bietet keine Übernachtungsmöglichkeiten für externe Gäste an. In St. Gilgen gibt es eine Reihe Hotels unterschiedlicher Kategorien.
An- und Abreise
Salzburg ist einfach mit der Bahn oder dem Auto zu erreichen. Gut Aich in der Nähe von St. Gilgen am Wolfgangsee liegt knapp eine Autostunde von Salzburg entfernt. Das Kloster verfügt über einen Parkplatz. Vom Hauptbahnhof fährt die Buslinie 150 nach St. Gilgen/Busbahnhof.



















